Was wir wollen

WAS WIR WOLLEN

Der Einsatz für den Circus ist uns wichtig. Wenn immer mehr Gastspielplätze zugebaut und die Circusse an den Stadtrand gedrängt werden, dann nimmt die GCD dazu Stellung. Wenn immer mehr Auflagen, Werbeverbote oder Gebührenabgaben dem Circus das Leben schwer machen, dann unterstützt die GCD die Circusse im Kampf gegen diese Bedrohungen ihrer Existenz, denn wir wollen die Circus- und Artistenkultur fördern und erhalten.

Dazu gehört auch, dass sich die GCD für eine bessere Schulbildung von Circuskindern stark macht. Gemeinsam mit dem Bundesverband für die Bildung der Kinder beruflich Reisender (BERiD) und dem „European Network for Traveller Education“ (ENTE) setzen wir uns dafür ein, dass Kinder, die im Circus aufwachsen, die gleichen Bildungschancen bekommen wie andere.

Die größte Bedrohung der Circusse geht aber seit Jahren von der sogenannten Tierrechtsbewegung aus. Straff organisiert wird immer wieder zu Demonstrationen gegen Circusse aufgefordert, die Tiere mitführen und in ihren Vorstellungen präsentieren. Dagegen hat sich innerhalb der GCD das Aktionsbündnis „Tiere gehören zum Circus“ gebildet. Diese Freunde des klassischen Circus mit Tieren unterstützen die betroffenen Unternehmen mit Pressearbeit und offenen Briefen an Politik und Verwaltung.

Ernst-Renz-Preis für Fredy Knie jun.

Natürlich versucht die GCD auch, dem Circus die Anerkennung zu verschaffen, die er verdient. Deshalb zeichnen wir Circusleute für ihre Verdienste aus - zum Beispiel mit dem Ernst-Renz-Preis für ihr Lebenswerk oder mit dem Zukunftspreis der GCD für neue Ideen. Für Künstler und Schriftsteller, die sich mit dem Circus beschäftigen, vergibt die GCD ihren Saltarino-Preis. Darüber hinaus verleiht die GCD Sonderpreise u.a. beim Internationalen Circusfestival von Monte Carlo und beim Nachwuchsfestival European Youth Circus in Wiesbaden.

Um unwiederbringliche Dokumente der Circusgeschichte auch für die Zukunft zu erhalten und eine wissenschaftliche Analyse der Historie zu ermöglichen, hat die GCD 1976 gemeinsam mit Anderen die „Kulturhistorische Gesellschaft für Circus- und Varietékunst e.V.“ gegründet. Im großen Archiv in Marburg werden unzählige Fotos, Bücher und andere Dokumente aufbewahrt und ausgewertet. Ähnlich ist es im 1. Magdeburger Circusmuseum, das von Gerhard Mette, dem dortigen Sektionsleiter der GCD, gegründet und von einem Förderverein getragen wird. Die GCD unterstützt die Sammlungen in Marburg und Magdeburg regelmäßig mit Zuschüssen, denn wir wollen dabei helfen, die Circusgeschichte und die kulturelle und soziologische Bedeutung des Circus zu erforschen.

Mit allem was wir tun wollen wir nur eins erreichen: Dass auch künftige Generationen noch Freude am Circus haben können.